Zum Inhalt springen
Startseite » Neue Perspektiven, starke Impulse: So lief unsere Transferveranstaltung

Neue Perspektiven, starke Impulse: So lief unsere Transferveranstaltung

Am 15. September 2026 fand die Informations- und Netzwerkveranstaltung des Projekts WeBiNa 1.0 in den Räumlichkeiten der EURO Plus Akademie in Chemnitz statt. Unser primäres Ziel: Einen Austausch zwischen unseren Partnerfirmen über Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsstrategien zu betrieblicher Weiterbildung zu ermöglichen.  

Frau Dr. Maria Thissen hielt einen spannenden Vortrag über Hürden und Chancen von Weiterbildung für Frauen sowie ältere Beschäftigte.

Das Projektteam WeBiNa 1.0 stellte das im Projekt entstandene Weiterbildungsmodell sowie erfolgreiche praktische Anwendungsbeispiele dieses Modells in den Partnerfirmen vor.

Eine Diskussionsrunde zu Themen der praxisnahen Weiterbildung, Digitalisierung und Vielfalt im Unternehmen brachte spannende Erkenntnisse für alle Teilnehmer*innen.

Die vom Projektteam mitgebrachten Exoskelette wurden fleißig ausprobiert.
Der Austausch zwischen den Partnerfirmen zu Herausforderungen und Lösungsstrategien bezüglich verschiedener Themen rund um Weiterbildung und Personalpolitik war sehr angeregt.

Die Agenda sah vielfältige Programmpunkte vor. Der Vormittag startete mit einem Impulsvortrag, der die Besonderheiten und Herausforderungen von Frauen und älteren Beschäftigten bezüglich Weiterbildung beleuchtete. Unsere Dozentin, Frau Dr. Maria Thissen von der TU Dresden, brachte hierbei wissenschaftliche Erkenntnisse und aktuelle Studienlagen ein. Der Vortrag regte Diskussionen unter den teilnehmenden Unternehmen an. Somit wurde der Transfer zwischen der Forschungslage und der Berufspraxis unmittelbar hergestellt. 

Dem Vortrag und der Diskussion schloss sich die Vorstellung des im Projekt entstandenen Weiterbildungsmodells und Best Practice-Beispielen an. In WeBiNa 1.0 stellten wir uns bereits zum Anfang die Frage: Welche Faktoren haben Einfluss auf den Zugang zu Weiterbildungen, und wie kann man Weiterbildungen gestalten, um diesen Zugang – speziell für Frauen und ältere Mitarbeiter*innen – zu erleichtern? Unsere Antwort: Mit digitalen (Unterstützungs-)Maßnahmen! Zwei Beispiele stellte die Projektkoordinatorin vom Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft, Natalie Hickmann, vor.  

Da sich schnell Thematiken auftaten, die Diskussionsbedarf hervorriefen, entstand in der anschließenden Diskursrunde zu den Themen Praxisnähe von Weiterbildung, Digitalisierung sowie Vielfalt der Mitarbeiter*innen ein reger Austausch. Unsere drei spannendsten Erkenntnisse: 

  • Eine heterogene Belegschaft bereichert den Berufsalltag enorm, wenn Diversität bewusst thematisiert und gepflegt wird. 
  • Digitale Weiterbildungsformate benötigen eine umfassende Einbettung ins Unternehmen und eine zielgruppengerechte Einführung, damit Mitarbeiter*innen von ihren Vorteilen profitieren können. Dazu gehört die Bereitstellung digitaler Geräte und Programme sowie ausreichende Zeitfenster und Lernorte. 
  • Mitarbeiter*innen lernen besonders effizient, wenn sie sich untereinander schulen – auch außerhalb des klassischen Weiterbildungsrahmens. Stichwort: Soziales Lernen! 

Begleitet wurde die Veranstaltung von einer Galerie der im Projekt entstandenen digitalen Selbstlernkurse, die die Teilnehmer*innen zum Ausprobieren einlud. Ein besonderes Highlight stellten außerdem zwei mitgebrachte Exoskelette dar, die Mitarbeiter*innen in Pflegebetrieben und in der Produktion bei der schweren körperlichen Arbeit unterstützen können. So konnten die teilnehmenden Firmen selbst aktiv werden.  

Unsere Partnerunternehmen und das Projektteam schauen zufrieden und mit frischen Impulsen auf die Netzwerkveranstaltung von WeBiNa 1.0 zurück. Wir begrüßen die am Projekt beteiligten Firmen gern bei einer erneuten Veranstaltung und versprechen uns auch in Zukunft innovative Ideen und produktive Gespräche!